* * * Verlängert bis 31.03.2008! * * *

 
Als Teil der bremischen Landesausstellung im Verbund mit dem Focke-Museum in Bremen sowie dem Historischen Museum / Morgenstern-Museum Bremerhaven werden vom Deutschen Schiffahrtsmuseum im Sonderausstellungsraum und in der Meissen-Halle die allgemeine Schifffahrtsgeschichte und als Schwerpunktthema die Schiffe des Norddeutschen Lloyd dargestellt.

Würde der Norddeutsche Lloyd heute noch als eigenständige Reederei bestehen, hätte er am 20. Februar 2007 sein 150-jähriges Jubiläum gefeiert. Aus diesem Anlass eröffnet das Deutsche Schiffahrtsmuseum am Sonntag, dem 8. Juli 2007, eine große Sonderausstellung.

Neben der generellen Entwicklung des Norddeutschen Lloyd als transatlantische Überseereederei und als globales Schifffahrtsunternehmen sowie dem Wiederbeginn der Passagierschifffahrt nach 1945 in Bremerhaven, werden auch die wirtschaftlichen, technischen und sozialen Aspekte der Geschichte des Norddeutschen Lloyd von 1857 bis 1970 anhand von vielen originalen Exponaten gezeigt.

In Kooperation mit dem Focke-Museum in Bremen erscheint zur Sonderausstellung ein wissenschaftlicher Katalog, in dem die 150-jährige Geschichte des Norddeutschen Lloyd von renommierten Historikern kritisch gewürdigt wird. Im Jubiläumsjahr 2007 bietet das Deutsche Schiffahrtsmuseum zudem eine Fülle von Veranstaltungen mit  interessanten Vorträgen und Filmen.

Viele Firmen und Privatpersonen haben dem Deutschen Schiffahrtsmuseum wertvolle Exponate zur Verfügung gestellt, so auch Hapag-Lloyd. Auf Grund der enormen Investitionen für den Bau neuer Containerschiffe  erfolgte 1970 die Fusion mit der in Hamburg ansässigen Hapag, der ewigen Konkurrentin an der Elbe, zu Hapag-Lloyd. Im Jahr 1971 signalisierte die Einstellung des regelmäßigen Liniendienstes im Passagierverkehr von Bremerhaven nach New York das Ende der traditionsreichen größten bremischen Reederei, die in Bremen, Bremerhaven und dem Umland bis heute unvergessen ist.

zurück